Bariloche

Bariloche ist eine etwas größere Stadt für patagonische Maßstäbe und zählt über 150.000 Einwohner. Die Stadt ist nicht wirklich schön, dafür aber traumhaft zwischen den beiden Sektoren des Parque Nacional Nahuel-Huapi am gleichnamigen See und umgeben von Bergen gelegen. Wir suchen uns einen Zeltplatz der zwar ruhig aber trotzdem noch in stadtnähe gelegen ist und treffen Marcel und Anne wieder, die wir bereits in El Chaltén getroffen hatten. Gemeinsam entschließen wir uns den Quatro Refugio Trek zu wandern.

In Bariloche selbst beschäftigen wir uns hauptsächlich mit Essen und alten Bekanntschaften. Mit Deniz und Seb, die wir in Puerto Varas getroffen hatten, gehen wir einmal richtig Steak essen – argentinisches Rinderfleisch! Zu sagen, dass es das beste Steak unseres Lebens war, wäre eine dramatische Untertreibung.

Steak, Wein und Beilage

Von den Preisen waren wir erstmal abgeschreckt. Auf die Nachfrage wieviel Gram ein Steak wiegt, wird selbstverständlich mit 600 Gram geantwortet. Somit hat sich auch unsere Preisbesorgnis erledigt und wir teilen uns zu zweit jeweils ein Steak. Für Diana und mich war es definitiv das beste Steak, dass wir jemals hatten und wir haben auch noch nie kleinere Stücke von etwas abgeschnitten um möglichst lange etwas davon zu haben.

Außerdem ist Bariloche, wie auch viele andere kleine Ort Patagoniens, für eine vielfältige Mikrobrauerei-Szene bekannt. Wir haben gutes von der Brauerei Manush gehört und besuchen diese daher dreimal zur Happy Hour!

Eine weitere Bekanntschaft aus El Chaltén! Tom aus Australien kennen wir noch aus der Weihnachts- und Neujahrszeit

Ansonsten nutzen wir Bariloche um Geld zu bekommen und die üblichen Dinge zu organisieren, denn das Beste an der Stadt ist definitiv die Umgebung, wie zum Beispiel der Quatro Refugio Trek und der kleine Ort Colonia Suiza.

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