Osaka

Wir verbringen unseren letzten Tag in Japan in Osaka, bevor wir den Flug Richtung Indonesien antreten. Da wir beide nun doch ein wenig von den bisherigen Strapazen mitgenommen sind, lassen wir die übliche Erkundung der Stadt sehr langsam angehen. Eine Sehenswürdigkeit, die man auf keinen Fall auslassen kann, wenn man die Hafenstadt besucht, ist das Schloss von Osaka.

Majestätisch trohnt das Schloss von Osaka über dem Rest der Stadt

Weiter geht es zu Fuß bis zum Stadtteil Dotonbori. Vergleichbar mit Shinjuku in Tokyo gibt es dort allerhand Reklame, Essen, schrille japanische Musik und interessante Dinge zu kaufen.

Ein Blick in das Dotonbori Viertel
Wie sie typisch sind – Automaten in denen für 300 Yen (ca. 2,40€) alles mögliche an Kruscht gekauft werden kann

Die vollkommene Reizüberflutung ist perfekt! Damit diese nachvollziehbar wird, hier ein paar Eindrücke aus dem Viertel:

Aufwändige Reklame eines Restaurants
Fischrestaurant mit Kugelfisch
Die wichtigste Reklame von allen – Werbung für das Asahi Bier
Der wohl bekannteste Blick aus dem Dotonbori Viertel mit der Glico Werbung für die gleichnamige Süßwarenfirma, die unter anderem Mikadosticks herstellt. Ein Läufer wurde gewählt, da der Verzehr des ersten Snacks der Firma wohl Energie gab, um 300 m zu sprinten. Das Schild existiert mittlerweile seit 80 Jahren in der sechsten Generation

Eine kulinarische Besonderheit hatte Diana schon in Deutschland auf Instagram gesehen, daher war es physisch nicht möglich, diese zu verpassen. In Osaka gibt es die Bäckerei Rikuro die den vermutlich fluffigsten Käsekuchen der Welt verkauft. Dabei ist fast immer eine Schlange vor dem Laden. Sobald eine neues Blech fertig und verkaufsbereit ist, ruft eine der Angestellten ganz laut „Chessecakiiiiiii“ und die Leute scharren schon mit den Hufen. Da hat sich das Anstehen aber auch gelohnt!

Eine frische Fuhre Käsekuchen – fehlt nur noch das Markenzeichen
Mit einem heißen Eisen wird das Logo der Bäckerei aufgedrückt
Et voilà! Das fertige Endprodukt

Nachdem wir den Kuchen im Hostel verdrückt hatten, hieß es auch schon den Weg zum Flughafen Kansai, der komplett im Meer errichtet wurde, anzutreten. Der nächste Stop hieß: Bali! Wir verließen Japan nach 1,5 Monaten mit gemischten Gefühlen – traurig ein schönes und freundliches Land zu verlassen und glücklich, da wir an unserem nächsten Stop definitiv weniger stark auf das Geld achten müssen.

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