Yogyakarta

Unser letzte Stop in Indonesien ist die Stadt Yogyakarta, die im Zentrum Javas liegt. Im vorhinein haben wir oft gehört, dass es eine Stadt mit ähnlichem Charakter wie Berlin ist – wir sind also gespannt. Nach einer sehr langen Busfahrt kommen wir nachts an und fallen erschöpft ins Bett unseres gemütlichen 5er Dorms, das eher einem Baumhaus ähnelt.

Ähnlich zu einem Baumhaus ist auch die Schallisolierung – das merken wir vor allem während dem Aufruf zum Morgengebet. Wie gewohnt ist eine Moschee nur wenige Meter von unserer Unterkunft entfernt…

Die letzten Tage die wir in Indonesien haben, verbringen wir entspannt – entweder beim Essen oder beim gemütlichen Erkunden der Region.

Soto beim Straßenstand – Soto ist eine Reis- und Nudelsuppe

Im Süden der Stadt befindet sich der beliebte Strand Parangtritis. Dort kommen viele Indonesier aus der Region zum Abhängen. Da die Region überwiegend muslimisch geprägt ist, sind die Damen natürlich alle verschleiert.

Der Blick auf den langgezogenen Strand – trotz starker Wellen haben wir keinen Surfer bzw keine Surferin gesehen

Weiter ging es mit dem Roller Richtung Norden und vorbei an mehreren Aussichtspunkten.

Dabei haben wir viele Cashewfrüchte gesehen
Die Indonesier sind schon auf den Ansturm von Touristen aus dem In- und Ausland vorbereitet

Auf dem Rückweg zur Unterkunft wird die Rollerfahrer jedoch schlagartig erschwert, denn wir haben einen platten Reifen. Es trifft sich natürlich optimal, dass es Sonntagabend ist und die sonst so zahlreichen Rollerwerkstätte wie vom Erdbeben verschluckt sind. Nach circa 2 km anstrengendem Schieben finden wir jedoch mit der Hilfe von Saskia und Philipp endlich eine Werkstatt und lassen den Schaden reparieren. Wir rechnen mit einer hohen Summe, doch auf die Frage wieviel es kostet antwortet der Mechaniker ganz trocken „30.000 Rupiahs“ – 2 Euro. Vor Schreck haben wir ihm dann 50.000 Rupiahs gegeben.

Warten auf die Reparatur

In Yogyakarta selbst sind wir nur wenig umhergestreunt. Daher ein paar bescheidene Eindrücke:

Ein typischer Stand an dem Benzin für Roller verkauft wird
Es wurden viele Masken verkauft, was es damit auf sich hat, konnten wir leider nicht herausfinden
Eine Demonstration gegen den generellen Regierungskurs und harte Bestrafungen. Dabei wurde ein ironisches Danke an die Polizei skandiert
In Yogyakarta gibt es viel Street Art – wie zum Beispiel diesen wenig beeindruckten Jungen

Das verwirrende an der Stadt ist hauptsächlich, dass es sehr viele Schreibweisen des Namens gibt. Im Gespräch wird die Stadt Yogya abgekürzt. Folgende Schreibweisen haben wir insgesamt kennengelernt: Yogyakarta, Jogjakarta, Yogjakarta, Jogyakarta, Djogdjakrta, Djogjakarta,…

Dann heißt es auch schon Rucksack packen und Ausreisen, denn unsere Aufenthaltsgenehmigung ist am Auslaufen. Der nächste Stop heißt Singapur!

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