Die Entscheidung nach Indonesien zu Fliegen ist recht spontan getroffen worden. Nachdem wir in Tokyo die beiden Leipziger Saskia und Philipp getroffen hatten, hatten uns diese quasi umgestimmt nach Indonesien zu Kommen. Am Flughafen in Denpasar angekommen, winken uns die beiden auch schon mit einer lokalen Spezialität zu: Bintang Bier!
Unser erster Stopp auf Bali heißt Canggu. Was vor wenigen Jahren noch ein kleines Fischerdörfchen war, hat sich zu einem Surfhotspot entwickelt. Dennoch findet man noch so einige Warungs (Indonesisch für kleine Läden) oder Straßenstände die Bakso (Suppe mit Tofu, Glasnudeln, Ei, Kraut) für wenig Geld anbieten.


In den ersten Tagen erholen wir uns viel von den Anstrengungen der bisherigen Reise und gehen morgens immer zum Surfen, um unsere Skills zu verbessern – und uns den heftigsten Sonnenbrand unseres Lebens zu holen. Zu blöd, dass wir erst spät gemerkt hatten, dass unsere Sonnencreme nicht wasserfest ist.


Nach dem Wassersport tagsüber heißt es Abends dann häufig: Sonnenuntergang!


Ein wenig kulturelle Annäherung wollen wir jedoch auch wagen und sehen uns einen recht bekannten Tempel namens Tanah Lot an. Diese Idee hatten – wie so oft – jedoch auch andere Touristen.

Bali ist der einzige Teil Indonesiens der nicht vornehmlich muslimisch, sondern hinduistisch ist. Daher findet man überall auf den Straßen kleine Gabenkörbe, die häufig jedoch von achtlosen Touristen umgetreten werden.

Der Sonnenuntergang löst nicht nur das Aufwachen eines sehr großen Fledermausschwarms aus, sondern auch eine tiefrote Färbung des Himmels.


In Indonesien ist es recht üblich ein Motorradtaxi zu nehmen, um von A nach B zu kommen. Nach den halsbrecherischen Fahrten mit knappen Überholmanövern, sind wir jedes Mal wieder glücklich angekommen zu sein, um weitere Sonnenuntergänge genießen zu können.

