Xi’an

Xi’an ist hauptsächlich für eine Sehenswürdigkeit bekannt die ein wenig außerhalb der Stadtgrenzen liegt. Ein gewisser Herrscher Chinas hat sich ein Mausoleum der besonderen Art errichten lassen und sich eine riesige Armee zum Schutz geschaffen. Die Rede ist natürlich von den Terrakottakriegern.

Xi’an selbst hat natürlich auch schöne Ecken zu bieten. Dazu gehört bspw. das muslimische Viertel, in dem muslimisch-chinesische Speisen genossen und Souvenirs aller Art gekauft werden können.

Das muslimische Viertel – wie gewohnt, gut gefüllt!
Oba Mao – einer der Schätze die man auf chinesischen Souvenirmärkten finden kann

Am nächsten Tag wollen wir dennoch die Terrakottakrieger sehen. Mit dem öffentlichen Bus erreichen wir die Anlage und begeben uns gleich auf Erkundungstour. Es gibt drei große Pits mit Kriegern und noch weitere Ausgrabungsstellen. Aus dramaturgischen Gründen beginnen wir mit Pit 2.

Die Krieger standen in Gängen, deren Dächer mit Holzbalken befestigt waren. Diese Dächer sind häufig unter der Erdlast, Feuer oder Vermoderung eingestürzt. Alle Krieger sind in Einzelteile zertrümmert worden und mussten von Archäologen wieder zusammengepuzzelt werden
Die archäologischen Arbeiten gehen trotz des touristischen Ansturms unermüdlich weiter

Pit 3, das wir als nächstes besuchten, ist das kleinste und niedrigste und beinhaltet verhältnismäßig wenige Krieger und zwei Pferde. Zum krönenden Abschluss folgte Pit 1. Dazu lassen wir Bilder sprechen:

Pit 1 ist die größte der drei Hallen und es stehen über 600 Krieger plus einige Pferde in ihr. Der Anblick ist überwältigend und es ist ein schönes Gefühl, nachdem man viel über diesen Ort gehört hat, oder Bilder in Kalendern gesehen hat, endlich alles mit den eigenen Augen wahrnehmen zu können. Der Vollständigkeit halber bedarf es aber noch eines ganzheitlichen Bildes, um keinen falschen Eindruck der Romantik zu erwecken.

Mit den Gesichtsausdrücken der Terrakottakrieger im Kopf geht es zurück nach Xi’an.

Jeder Krieger hat einen anderen Gesichtsausdruck bzw. eine andere Frisur

Unsere Unterkunft bietet einiges an. Dazu gehört es das chinesische Spiel Mahjong zu lernen. Im Prinzip ist das Spiel nicht schwer, es gehört nur einiges an Glück und die Fähigkeit die chinesischen Schriftzeichen auf den Spielsteinen treffsicher lesen zu können dazu. Beim Spielen treffen wir andere Weltreisende, die sich mit den gleichen Eigenheiten und Besonderheiten Chinas auseinandersetzen dürfen wie wir.

Leider war Diana zum Zeitpunkt des Bildes schon im Bett

Gegenüber unseres Hostels gibt es einen kleinen Laden zum Essen. Dort haben wir uns morgens ein paar Mal Frühstück geholt. Und Mittags gegessen. Das Essen war dort sehr lecker und günstig.

Die Karte gab es hier sogar mit englischer Übersetzung – die war mehr oder weniger gelungen aber verständlich

Beim Essen vor unserer Abfahrt kommen die zwei Mädels aus dem Laden zu uns und setzen sich. Sie fragen auf Englisch woher wir kommen, wollen vieles wissen und sind sehr interessiert. Das obligatorische Foto am Ende darf natürlich nicht fehlen.

Diana mit Crystal (englischer Name) und Emma (ebenso)

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