Da wir bisher noch nicht wirklich viel in Sapporo gesehen hatten, nahmen wir uns nun ein paar Tage Zeit, um die Hauptstadt der Präfektur Hokkaido genauer zu sehen. Als primäres Fortbewegungsmittel nutzen wir natürlich wieder die Metro.

Unsere erste Fahrt ging in einen Außenbezirk der Stadt. Dort erhofften wir uns eine wahre Berühmtheit zu treffen, die durch Soziale Medien wie Instagram und Youtube schon so berühmt geworden ist, dass sogar Fernsehteams aus der ganzen Welt (auch aus Deutschland von Pro7) vorbeikamen. Die Rede ist von einem Shiba Inu!

Ken war eigentlich ein ganz normaler japanischer Hund, bis seine Besitzer auf die Idee kamen einen Laden aufzumachen, den er bedienen kann. In der linken Box werden abwechselnd Maiskolben und Süßkartoffeln angeboten und bezahlt wird in den kleinen roten Schlitz auf der linken Seite des Stands. Sobald Besucher kommen und Ken nicht allzu müde ist, schaut er neugierig hoch und freut sich über Streicheleinheiten. Natürlich konnten wir ihm diese nicht verwehren.





Nachdem wir bisher von Japan häufig ein Bild gezeichnet bekommen hatten, das bunte Schrille Reklametafeln zeigt die wie am Times Square leuchten, war es nach zwei Wochen an der Zeit endlich mal solche zu sehen.

Eine häufig anzutreffende und interessante Sache ist die Nachbildung von Speisen. Diese werden dann in Originalgröße in die Schaufenster der Restaurants gestellt und manchmal mit dem Preis versehen, was uns das Leben natürlich vereinfacht hat.

Essen ist sowieso ein wichtiger Bestandteil des täglichen Lebens in Japan. An jeder Straßenecke findet man einen Laden der Essen anbietet. Dabei kann man beispielsweise in kleine Ramen-Läden gehen, wie diesen hier:

Häufig findet man aber auch eine Ramenstreet in den Städten Japans. So auch in Sapporo. Dort reihen sich Ramengeschäfte eng aneinander und es bleibt im Endeffekt nur noch die Qual der Wahl!



Nachdem wir bereits bei unserem ersten Aufenthalt in Sapporo die lokale Brauerei angesehen, aber zu spät für das Tasting waren, mussten wir dies natürlich nachholen. Gesagt, getan!


Leicht angetrunken erkundeten wir dann die Straßen der Stadt noch ein wenig. Hier ein paar Eindrücke:


Wir konnten den Eindruck gewinnen, dass die Japaner auf Spiele abfahren. In vielen Städten gibt es Spielhallen, die sich nicht auf Slots und Zockerspiele konzentrieren, sondern auf Videospiele und andere. So eine konnten wir in Sapporo ausfindig machen, die Namco World.



Nachts ging es dann mit dem Nachtbus weiter in Richtung Süden nach Hakodate.
