Aomori war nur ein kurzer Zwischenstopp, auf dem Weg in Richtung Fujisan. Dennoch war die Fähre ein absolutes Highlight!
Die Fähre ist riesig! Das Terminal in Hakodate hat drei Stockwerke, um die Fähre zu besteigen. An Bord gibt es tausend verschiedene Sitzkategorien: Luxusliegen mit Blick in Fahrtrichtung, normale Kabinen, sogar Kabinen extra für Tierbesitzer – und die Holzklasse die wir gebucht hatten. Doch es war wahrlich keine Hokzklasse, denn die einzelnen Räume waren mit Filzmatten ausgekleidet und schon bald nach Start der Fahrt hatten sich viele Menschen auf dem Filzboden einen bequemen Fleck ausgesucht und schnarchten vor sich hin.


Ansonsten war die Fahrt eher unspektakulär – bis auf den Fakt, dass das WLAN auf dem Meer besser funktionierte als im ICE von Köln nach Frankfurt.


Die Stadt Aomori ist an sich recht unspektakulär. Wir schlugen die Zeit mit Essen und Rumlaufen tot, da wir eigentlich nur auf die Abfahrt unseres Busses am Abend nach Ebina (in der Nähe von Tokyo und dem Fujisan) warteten. Besonders an der Promenade konnte man es jedoch gut aushalten.

Abends konnten wir dann endlich in den Bus nach Ebina steigen, der uns über Nacht um ein ganzes Stück näher an unseren nächsten Stop bringen sollte: den Fujisan!
