Yssik Köl

Wir entscheiden uns für ein wenig Entspannung und lassen uns im bereits bekannten Yurtenlager nieder – wie gewohnt im Zelt mit Seeblick. Diesmal sogar noch mehr in der ersten Reihe als beim letzten Mal. Überzeugt euch selbst von unserer Standortentscheidung:

Eine wilde Diana in ihrer natürlichen Umgebung. Im Hintergrund das Tian-Shan Gebirge

Bei den Besorgungen im kleinen Ort Balykchy machen wir eine interessante Entdeckung: Auch nachdem wir in vier Läden waren, konnte uns keiner ein Brot anbieten, dass nicht bereits von einem weißen oder grünen Flaum bedeckt war. Wir haben uns dann für die sichere Nummer entschieden und lieber Toastbrot genommen.

Für die morgendliche Erfrischung sorgt derweil der Gang in den glasklaren See. Für manche weiter hinein als für andere.

Dennoch können wir die Füße nicht ganz still halten und wir hitchhiken zu einem kleinen Canyon in der Nähe unserer Unterkunft. Das klappt – wiederum nur gegen geringe Bezahlung. Der besuchte Сказка Canyon – aus dem Russischen von Märchen abgeleitet – ist ein buntes Sandsteingebilde, das für jeden Geologen ein absoluter Traum wäre.

Blick von Süden nach Norden – hinter dem Yssik-Kul kann man das Grenzgebirge zu Kasachstan ausmachen
Blick auf den Sandstein von oben und dessen farbige Bänder
Diana beim Überqueren des großen Kammes

Beim Hitchhiken auf dem Rückweg müssen wir ein wenig länger warten als auf dem Hinweg, werden aber abschließend bis zu unserer Unterkunft gebracht.

Warten auf einen willigen Fahrer bzw. Fahrerin

Abends spielen sich wahre Naturschauspiele am See in Form von entfernten Regenfällen ab, die selbstverständlich auch noch unser Zelt erreichen (und säubern).

Regenfälle mit den Bergen auf der gegenüberliegenden Seeseite
Der Himmel hinter den Bergen auf unserer Seeseite

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